Auf Klassenfahrt mit Grundschülern - schulfahrt.de

  • Klassenfahrten mit Grundschülern sollten in der Region durchgeführt werden, um Heimweh einzudämmen
  • Passende Unterkünfte sind Jugendherbergen und Schullandheime, weil sie passende Infrastruktur und Pädagogen bereitstellen
  • zahlreiche alternative Unterkünfte und Ferienanlagen sind ebenso auf den Empfang der jungen Gäste bestens vorbereitet; fragen Sie am besten die kundige Mitarbeiterin des Reiseveranstalters

Viele Gruppen führen in der eigenen Heimatregion z. B. in einem Landschulheim eine Woche „Unterricht im Grünen“ durch- hier addieren sich zum Gruppenaufenthalt mit dem „Zum ersten Mal ohne Eltern auf Reisen“ die vor Ort angebotenen Unterrichtsergänzungen/ erweiterungen (Exkursionen im Wald, Wanderung mit dem Förster, sonstige Schwerpunkte mit oder ohne fremde pädagogische Unterstützung.

Oft werden solche Aufenthalte auch von Jugendherbergen angeboten.

Immer mehr Gruppen fahren aber auch als Grundschule bereits auf Klassenfahrten mit eigens zusammengestellten Programm bzw. Thema.

Klassenfahrt mit Grundschülern

Bevor Sie mit den Eltern junger Schüler die Details einer Klassenfahrt klären, sollten Sie das Ziel ihrer Reise kennen. Die Frage nach dem Ort der Klassenfahrt ist, solange die Kinder im Grundschulalter sind, leicht beantwortet. Zum einen spielt hier der Lehrplan eine entscheidende Rolle, zum anderen sollten sich 5 bis 10-jährige Kinder in nicht allzu großer Ferne ihrer Eltern aufhalten.

Lehrer entscheiden Klassenfahrten-Ziel gemeinsam mit den Eltern

Normalerweise sollten Lehrer zusammen mit den Erziehungsberechtigten entscheiden, welches Ziel die Klassenfahrt haben soll. Hierfür wird ein Elternabend einberufen. Auf den ersten Schulfahrten ist der Lehrer mehr Pädagoge als Wissensvermittler, denn für die Schüler ist es eine ganz neue Situation, einige Tage ohne Eltern zu erleben. Ebendiese Trennung fällt den meisten jungen Schülern erfahrungsgemäß schwer. Heimweh geplagte Kinder gibt es in jeder Klasse. Bei besonders schweren Fällen können sie reibungslos abgeholt werden, wenn die Unterkunft nur wenige Kilometer entfernt liegt. Ein aktives Programm beugt Heimweh vor. Die Kinder sollten dementsprechend tagsüber gefordert werden, damit sie abends den Gang ins Bett genießen.

Schüler und Lehrer benötigen passende Infrastruktur

Als Klassenfahrten-Unterkunft sind bei den ganz Jungen lediglich Unterkünfte geeignet, die Schülern und Lehrern eine passende Infrastruktur bieten. Vor allem Ferienanlagen mit viel Freiraum für Sport und Spiel, zahlreiche Schullandheime und entsprechend gelegene Jugendherbergen bieten diesen Vorteil. Aufgrund ihres flächendeckenden Vorkommens in jedem Bundesland können Grundschüler optimal betreut werden und so ihre ersten Schulfahrten in Reichweite ihres Elternhauses erleben. Sie bieten gute Voraussetzungen, den Lehrer bei der Durchführung seines Lehrplans, der in den Klassen 1 bis 4 verstärkt aus Heimat- und Sachkunde bzw. Sachunterricht besteht, zu unterstützen.

Das Profil von Schullandheim und Jugendherberge

Im Schullandheim wird dieser Unterricht unter besonderen Bedingungen fortgeführt. Sie haben eine schülergerechte Infrastruktur und stellen zusätzliche Pädagogen zur Seite. Es ist sowohl für Projektwochen (Landschulwoche) als auch für Klassenfahrten bestens geeignet, denn den jungen Schülern werden durch die naturnahe Lage Grundkenntnisse in Wald und Umwelt vermittelt. Die Kinder verlassen ihre Klassenräume und arbeiten gemeinsam mit der Gruppe im Freien. Hochwertige Schullandheime erhalten vom Paritätischen Wohlfahrtsverband eine Zertifizierung. Rund 300 derartiger Einrichtungen gibt es.

Seit über einem Jahrhundert haben sich auch Jugendherbergen bewährt. Sie sind der Klassiker unter den Unterkünften, weil sie ebenfalls auf die Unterbringung von Schülern und Lehrern eingerichtet sind und – abgesehen von eher innerstädtischen Herbergen – meist mit Sporteinrichtungen und Gemeinschaftsräumen versehen sind. Wie im Schullandheim liegt der Fokus darauf, den Lehrer bei der Durchführung seines Lehrplanes zu unterstützen. Die Schwerpunkte liegen in der Freizeit- und Erlebnispädagogik.

Kinder- und Jugenderholungszentren

Vielleicht nutzen Sie für Ihre Gruppe auch einmal ein derartiges Zentrum- hier finden Sie ein überragendes Angebot an Programmen für Ihre Gruppe! Sie finden solche Zentren u.a. im Elbsandsteingebirge, bei Weißwasser, im Vogtland und im Zittauer Gebirge. Ähnliche Ferienanlagen bietet die Schulfahrt Touristik auf Usedom, Im Bereich Erzgebirge und am Weissenhäuser Strand, im Emsland und Holland an.

Klassenfahrten für Grundschulen finden Sie in fast allen Regionen auch im Programm von Schulfahrt Touristik, hier erhalten Sie alle Leistungen bequem aus einer Hand und brauchen sich nicht selbst um die vielen Details kümmern. Gerade für Grundschulen ist es empfehlenswert, auf vorhandene Erfahrungen und die Beratung durch qualifizierte Mitarbeiterinnen zurückzugreifen und dabei eigene Vorstellungen effizient zu ergänzen.

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Kommentare zu diesem Beitrag:


Horst J. kommentiert am 17.05.2019 um 08:41 Uhr
Würde ich genauso machen- die Schüler dürfen Kamera mitnehmen, dürfen dann allerdings "Max und Moritz" halt nicht fotografieren. Das die Kinder/ oder auch deren Eltern die angefertigten Fotos (auf denen andere Kinder deutlich zu erkennen sind) ohne Genehmigung nicht irgendwo hochladen dürfen ist ja sowieso klar.
Und: Dafür sind dann schon die Eltern zuständig- kann ich als Lehrer sowieso nicht 100 %ig kontrollieren. Das Verlangen nach generellem Mitnahmeverbot von Kinderknipsen geht zu weit.
Übrigens ist das Thema Fotos (in diesem Bereich) nirgendwo endgültig geregelt. Und: Wer will eigentlich auf Fotos von solchen Schulfahrten verzichten? Zum 20 jährigen Klassentreffen würde man das sehr bedauern!
Anne B. kommentiert am 14.05.2019 um 14:34 Uhr
Gibt es im Zuge der neuen Datenschutzbestimmungen auch Richtlinien über den Umgang der Schüler mit eigenen Kameras?
Gerne möchten einige Kinder mit Ihre Kinderkamera mit zur Abschlussfahrt der 4. Klasse nehmen. Eine sehr geringe Anzahl der Eltern hat keine Fotoerlaubnis erteilt und fordert auf der Grundlage des neuen Datenschutzrechtes, dass alle Kinder auf das Mithemen einer Kamera verzichten. Somit ist es allen anderen Kindern verwehrt, individuelle und private Erinnerungsfotos von sich und Ihren Freunden zu machen.
Die Kinder könnten ja auch belehrt weren, dass Sie "Max und Moritz" nicht fotografieren dürfen. Gibt es hierzu Richtlineien? Dürfen Kinder wirklich keine Bilder als persönliche Erinnerung machen, wenn Sie auf Klassenfahrt sind? Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir eine Antwort senden könnten. Im Internet finde ich nichts.
Vielen dank und freundliche Grüße Anne

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